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... Nicht nur was, sondern wie Alix Dudel vorträgt, lässt einen Abend in ihrer Gesellschaft wie im Nu vergehen. Die schöne dunkle Stimme wird sprechend und singend vielfältig moduliert, die hoch gewachsene Brünette lächelt, lacht und lacht aus und untermalt ihren Vortrag schauspielerisch gekonnt..."
"Alix Dudel verfügt über eine ungeheure Bühnenpräsenz. Lässig nimmt sie im langen Abendkleid nicht nur das Podium in Besitz, sondern bewegt sich auch gern im Zuschauerraum, wenn es die Texte von Friedhelm Kändler hergeben. Neben diesem Hauptlieferanten des Textmaterials bilden Songs von Hildegard Knef und Georg Kreisler ihr Programm "gestern war ich morgen schon".
Anneliese Eriksen, Northeim 1.2.2010
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Freches Programm mit Biss und Hintersinn
Alix Dudel zu Gast im Alten Krug
SEELZE (budo). Einen Glücksgriff hatte die Kulturinitiative Seelze mit dem Engagement von Alix Dudel getan. Beim Auftritt der Diseuse aus Hannover genossen rund 200 begeisterte Zuhörer am Freitag im ausverkauften Alten Krug ihr beschwingtes Programm "Alles passiert immer mir". Kongenialer Begleiter ihrer Arrangements war der Pianist Peter Müller. ...
Seelze, 16.10.09 |
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Lebensunterricht, gesungen
Erstmals trat Chanson-Diva Alix Dudel in der Kellerbar des Consol Theaters auf. Ein Abend voller Zwischentöne und Wandlungen. Am Klavier: Peter Müller
Die Dudel, das ist eine Frau, die sich wie ein Chamäleon auf der Bühne wandelt. Mal mimt sie die "femme fatale", mal kommt sie als Todesengel daher, mal ist sie schmusiges Katzenweib, mal lachende Verführerin - sie hat viele Gesichter, viele Stimmen. Alix Dudel gastierte erstmals in der Kellerbar des Consol Theaters - ein starkes Stück Chansonkultur wurde vor gutem Besuch vermittelt. Sekundiert wurde ihr Auftritt vom sensibel akzentuierenden Pianisten Peter Müller. Er fühlt sich ein in die Welt der Haupt- und Nebensätze, des Charmes und der Satire.
Gelsenkirchen ist ein guter Nährboden für dieses Genre, das man fälschlicherweise fast immer mit Frankreich und der Kleinkunst der Musetten verbindet. Doch es gibt auch richtig gute, ausdrucksstarke interessante deutsche Interpreten und Interpretinnen dieser Sparte. - wie die heimische Waldoff-Interpretin Maegie Koreen. Wie Alix Dudel, die andere S(e)aiten anschlägt als die Gelsenkirchenerin, die die Solistin ins Revier holte.
Texte von Georg Kreisler und Friedhelm Kändler, von Friedrich Hollaender und der Knef, von bekannten und zu entdeckenden Autoren und Komponisten. Immer bleibt Alix Dudel sie selbst. Sie haucht den Chansons und ihren Themen Gesang und Leben ein. Grandios!
Anmutig und alternd, mutug und traurig, heiter und kindlich, ängstlich und draufgängerisch, klug und uneinsichtig, leise und durchaus mal kräftig durchschreitet sie das Panorama dieser "minimalart": In wenigen Sätzen und in ebenso kleinen Melodiestrophen fängt sie Schicksale und Charaktere ein.
"Es war nicht das, was war, der Sinn in der Badewanne zwischen Schaum und Ente", "Tage hängen wie Trauerweiden", "Ich bin so schön, da kann ich gar nicht hinsehn", "Wo ist die Jugend des Herzens", "Ich will, dass ihr mich den Raben gebt" (nach dem Tod) - Nachdenkliches, Provozierendes zwischen schwarzem Humor und heller Seele. Vielleicht die schönste Erkenntnis bei ihrem gefeierten Auftritt: "Jeder Herzschlag ist ein Erleben."
Das Auditorium "erlebte" in diesem Geist viel an diesem Abend. Eine Chansondiva, die zunächst mit Tüll und Schleier auftrat, um dann in ihrem schlichten dunkelblauen Kleid menschlich nackt zu wirken, gab Lebensunterricht.
WAZ, Gelsenkirchen, 28. Januar 2008 |
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Gekitzelt, gemeckert, gehaucht und gedrängelt
Alix Dudel gastierte bei "Staats Kultur" in Lengede vor rund 180 Zuhörern mit Chansons und Texten
Die Diseuse und Chansonette Alix Dudel gastierte mit ihrem Programm "Alles passiert immer mir" bei "Staats-Kultur", dem neuen Projekt im Saal des Lengeder Landholtels Staats.
Lengede. "Oh, la, la", raunt ein Herr im Publikum, als die opulent gekleidete große Dame mit dem langen Samtkleid und dem Hut an ihm und den anderen Zuschauern vorbeirauscht, in Begleitung eines Herren auf die Bühne stolziert und mit dunkler Stimme haucht: "Ich bin so schön, da kann ich gar nicht hinsehen." Alix Dudel genügt sich selbst. Gekonnt beiläufig raunt sie den rund 180 Besuchern ein "Guten Abend" entgegen und macht dann ein Zugeständnis: "Mich zu mögen ist viel schöner, wenn Sie dabei sind."
Sie kitzelt das Publikum mit temperamentvoller Schnoddrigkeit, wechselt nahtlos vom lässigen Plauderton in leiser Töne und hat pralles Leben, Erinnerungen, Liebe und Lust parat, wenn sie Texte des Schriftstellers Friedhelm Kändler singt oder Lieder von Georg Kreisler, Friedrich Hollaender sowie Günter Neumann interpretiert. Das melancholische Lied "Tage hängen wie Trauerweiden" von Hildegard Knef scheint Alix Dudel wie auf den Leib geschnitten zu sein, denn ihre Stimme klingt, als wenn sie die gesungenen Inhalte wirklich gelebt hätte. "Geben Sie acht" von Kreisler ist ein Stück, das das Leben in würzige Texte verpackt, die sie unverfroren und scharfzüngig interpretiert.
Das Publikum amüsiert sich köstlich, wenn Alix Dudel an Zeiten als die Bilder laufen lernten erinnert und zugleich die Atmosphäre der 20er-Jahre aufleben lässt. Fein nuanciert spannt sie einen Bogen von tiefer Melancholie zu heiterer Koketterie, geizt nicht mit ihren stimmlichen Reizen. Peter Müller unterstreicht die Arrangements souverän am Klavier. Tragikkomisch singt sie über sich als Leichenschmaus für "Die Raben", spricht Nachdenkliches über Herzschläge eines Kindes und eines alten Mannes, während der Pianist dazu leise Töne spielt.
Dann wieder meckert sie die Sätze gegen die Mannsbilder nur so heraus, bietet frech und frivol "Enthüllungen einer Striptease-Tänzerin" und beweist dabei, dass Stimme und Körper einem Chanson erst das gewisse Etwas geben. "Darf ich mal durch" drängelt sie sich am Schluss an den begeisterten Zuschauern vorbei, provoziert mit Worten und bietet am Ende mehrere Zugaben. Denn: Alix Dudel zu mögen und zu hären ist viel schäner, wenn das heftig applaudierende Publikum dabei ist.
Peiner Allgemeine Zeitung 10. März 2007 |
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.... Eine Tür wurde mit einem Riesenknall geöffnet, eine einigermaßen aufgedonnerte Dame drängte sich - "Darf ich mal durch? - durch die zweite Reihe des Parketts und ließ sich auch durch den verdutzten Seitzer - "Wir wollten gerade mit dem zweiten Satz beginnen!" - nicht im Geringsten stören. Bevor sich noch Besucher über solche Impertinenz - sagen wir mal: - wundern konnten, begann sie auch schon zu singen, entpuppte sich die vermeintliche Störenfriedin als gelungene Überraschung: die Diseuse Alix Dudel, die zwischen den Sätzen der Kabalewski-Suite frivol-nachdenkliche Chansons zum Besten gab, am Flügel trefflich begleitet von Peter Müller.
Ob sie nun eine Entkleidungskünstlerin vorstellte, von der Sehnsucht sang, die jeder zum Glücklichsein braucht und die sich niemals erfüllt, ob sie darüber nachdachte, sie sei doch zu schade für einen allein, oder sich einen Neandertaler wünschte, gegen den ihr alle andern Männer schnurz wären: das hatte Klasse, da schlug die vorgebliche Lüsternheit nie ins Schlüpfrige um, vereinte Alix Dudel Witz und einen Schuss Melancholie. ...
Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 5. Januar 2006 |
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... Atemlose Stille zieht mit ein, wenn die Grande Dame des deutschen Chansons den Saal betritt, wie selbstverständlich zu lesen beginnt und scheinbar von sich erzählt. Alix Dudels Aura ist legendär nach nahezu zwei Jahrzehnten intensiver Bühnenpräsenz..
...Wäre sie nicht ganz und gar mit Leib und Seele Dudel, man könnte glatt der Illusion einer betörenden Mischung aus Garbo, Dietrich und Knef verfallen.
Bad Nauheim 2003 |
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... Sie versteht es, mit ihrer dunkelweichen Stimme verborgene und ungezügelte, abseitige und alltägliche Gelüste ans Licht zu bringen...
Hannoversche Allgemeine Zeitung, November 2003 |
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...Es war ihr Charme, ihre Keckheit, ihre Ausstrahlung, die das Publikum verzüückte. ... Mal lebendig leicht, mal weiblich lasziv, aber stets mit ganzer Frauenpower unterhielt Alix Dudel die Zuschauer mit Gesang und frechen, kurzweiligen Textpassagen, mit ihren stimmlichen Reizen und einer unübersehbaren Bühnenprofessionalität. ...
Celle, April 2003 |
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... Augenzwinkernd und von innen heraus leuchtend, gibt sie sich ganz ungeniert als "Dame in Aspik" und geht, eingekleidet in den "letzten Schrei", mit ihrem Publikum auf Tuchfühlung ...
Berliner Morgenpost, Mai 2001 |
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... Die Frauenstimme, samtig dunkel und geheimnisvoll, deren verhaltene Verruchtheit nicht etwa vom Rauchen kommt, passt vorzüglich zu der 1,85 m großen dunkelblonden Dame im rubinroten Samtkleid. Dem Frühjahrsprogramm im "Tigerpalast" gibt Alix Dudel die besondere Note. Was sie präsentiert, ist frech, gesellschaftskritisch, mit Biss und Hintersinn ...
Frankfurter Presse, April 2001 |
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... Alix Dudel würde vielleicht Whisky trinken, so tief, so warm und dunkel ist ihre Stimme. Mal melancholisch, mal frivol, mit männermordendem Gemüt, orientiert sie sich deutlich an den Chansons der zwanziger Jahre. Und sie beherrscht ihre Rolle virtuos. Ganz Dame im schwarzen Samtkleid, erweist sie sich als hervorragende Interpretin der meist von Friedhelm Kändler, aber auch von Tucholsky, Brecht oder Klabund verfaßten Lieder. Ihre Souveränität erweist sich dabei vor allem im Einsatz ihres schauspielerischen Talents...
Die Schöne, die Verführerische, die schwarze Witwe, die ihren Liebhaber verspeist, in allen ihren Rollen kommt sie ihrem Publikum ganz nah...
FAZ, Dezember 2001
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