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Alles passiert immer mir
Unter dem Titel "Alles passiert immer mir" präsentiert Alix Dudel, die Diseuse aus Hannover, augenzwinkernd ein beschwingtes Programm über die Fallstricke von Leben, Lust und Liebe. Ob als Dame von Welt, Hausfrau oder Vamp: Alix Dudel stellt sich jeder Herausforderung und – Scheitern gehört zum Metier. Mit kessen Couplets, charmanten Chansons und hintersinnigen Histörchen knüpft sie künstlerisch nahtlos und dennoch zeitlos modern auf einzigartige Weise an die 20er Jahre an.
Am Piano einfühlsam begleitet vom mehrfach preisgekrönten hannoverschen Pianisten Peter Müller reiht die Frau mit dem unverwechselbar dunklen Timbre Chansonklassiker von Friedrich Hollaender oder Georg Kreisler an skurrile Texte des niedersächsischen Wortakrobaten Friedhelm Kändler:
Ein unterhaltsam musikalischer Abend über große Gefühle und kleine Missgeschicke, der auf wundersame Weise mit den Widrigkeiten des Alltags versöhnt. Passiert alles auch immer Ihnen? Nach diesem Programm können Sie darüber lächeln. Und vielleicht auch ein Lied davon singen.
Ein Abend mit Alix Dudel und Peter Müller
Texte von Friedhelm Kändler, Georg Kreisler, Günter Neumann, Friedrich Hollaender, u.a.
Musik von Andreas N. Tarkmann, Uli Schmid, Gert Wilden, Holger Kirleis u.a.
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gestern war ich morgen schon
Mit einem lachenden Auge und einem zweiten für alles andere, was es zu schauen gibt - Alix Dudel singt ihre gestern und heute meistgeliebten Lieder, erzählt von Männern, die ihre Mäntel aufschlagen, plaudert von den Möglichkeiten der Kindesliebe, wenn der Lottogewinn nur groß genug ausfällt, erinnert Romanzen, entwaffnet Schlipsträger, entführt mit dunkler Stimme, mal frech, mal melancholisch in eine Welt eigenwilliger, liebenswerter Schwächen, die von Aufruhr erzählen, von Versöhnung und dem immer neuen Gewinn der Heiterkeit.
".... Es ist eine gelungene Mischung aus Liedern zu allen Lebenslagen, Liebe und Triebe, Ehe und Bürokratie, Streit und der Frust am Montagmorgen sind nur einige Themen, die Alix Dudel im blauen Samtgewand augenzwinkernd besingt. Wenn sie zum zweiten Teil des Abends in stilvoller roter Bluse die Bühne betritt, werden die Töne eine Spur ernster, die Texte lasziver. Etwa in "Wenn die Mädchen nackt sind" von Georg Kreisler. Insgesamt bleibt die Sängerin jedoch Friedhelm Kändler treu. Die meisten Lieder und alle Texte, die sie zwischendurch mit beiläufiger Leichtigkeit präsentiert, stammen von dem Literaten aus Hannover.
Doch es sind nicht nur der Witz und Tiefsinn seiner Texte, die den Reiz dieses Abends ausmachen. Alix Dudel untermalt jede Zeile mit schaupielerischem Können..."
HiAZ vom 13. März 2008
Lieder und Texte von Friedhelm Kändler, Georg Kreisler und Hilde Knef
Am Piano: Uli Schmid
Als Gast: Volker Thies
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Alles hat kein Ende
Alix Dudel liest und singt Georg Kreisler, am Fazioli Peter Müller
"Alles hat kein Ende" - so der Titel des Romans von Georg Kreisler, aus dem Alix Dudel liest. Ein Dudel, Müller, Kreisler - Abend, an dem dieses Mal nicht ausschließlich die wundervollen und schwarzen Lieder von Georg Kreisler im Mittelpunkt stehen. In seinem Roman "Alles hat kein Ende" erschafft Kreisler Figuren, die auf skurille Weise miteinander agieren, leben und wirken. Hauptfigur in diesem Roman ist ein Mann mit einer besonderen Eigenschaft: der "Vergessliche", der keineswegs aus Altergründen vergesslich ist. Es ist eine Lebenseinstellung. Und es lohnt sich, darüber nachzudenken. Kreislers Gedankengängen zu folgen macht auf jeden Fall viel Spaß und führt immer in die Nähe irgendeines Abgrunds.
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Mascha Kaléko
Alix Dudel singt, liest und spricht Mascha Kaléko
Kompositionen: Herbert Baumann
mit Alix Dudel, Sebastian Albert (Gitarre)
2 mal 43 Minuten
Die Dichterin Mascha Kaléko wurde 1907 in Galizien geboren und kam 1918 mit ihren Eltern nach Berlin, wo sie bis 1938 lebte und schrieb. Schon früh begann sie, ihre Eindrücke der Großstadt, der Menschen und ihrer Gefühle in Gedichtform aufzuschreiben. In den 1920er Jahren wurden ihre Verse zunächst in verschiedenen Zeitungen publiziert. 1933 erschien ihr erster Gedichtband "Das lyrische Stenogrammheft" bei Rowohlt. Die politischen Verhältnisse zwangen sie 1938 mit ihrem zweiten Mann Chemjo Vinaver und ihrem Sohn Evjatar (Steven) zur Emigration nach Amerika. Ende 1959 folgte sie ihrem Mann nach Israel. 1975 starb sie in Zürich.
Alix Dudel zeichnet durch die Worte Mascha Kalékos ein Bild ihrer Zeit und der Verhältnisse, in denen sie lebte und schrieb. Die junge Mascha Kaléko durchlebt Höhen und Tiefen verwirrender Liebesbeziehungen, und ihre Verse bestechen durch Klarheit und Leichtigkeit der oft schmerzvollen Erfahrungen. Sie lehrt uns, dass es keinen Abschied ohne Hoffnung gibt und dass in fast jeder Lebenslage ein Quäntchen Humor sehr hilfreich sein kann. Ihre Fähigkeit sich aus schwierigen Lebenssituationen mit Hilfe von Kreativität und unglaublicher Kraft zu befreien ist beeindruckend.
Herbert Baumann wurde 1925 in Berlin geboren und studierte am Internationalen Musikinstitut Berlin Komposition bei Paul Höffer und Boris Blacher. Während seiner Tätigkeit als musikalischer Leiter bedeutender Bühnen (Deutsches Theater, Schiller-Theater Berlin u.a.) schrieb er die Musik zu mehr als 500 Bühnenstücken und zu über 40 Fernsehfilmen. Die Vertonungen der Mascha Kaléko Texte entstanden Anfang der 1990er Jahre.
Mit Sebastian Albert hat Alix Dudel einen exquisiten Gitarristen an ihrer Seite, der filigran und einfühlsam den Boden bereitet, auf dem sich die Worte Mascha Kalékos entfalten können.
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